Interpack: Ein Etikettierer, Millionen Varianten

• Auf der Interpack 2026 zeigt HERMA erstmals einen eigenen Messestand ausschließlich für Etikettierer – speziell für Maschinenbauer, Integratoren und Endkunden.

• Herzstück ist der HERMA 500: Dank modularer Bauweise lässt er sich in Millionen Varianten konfigurieren und ist bereits zehn Tage nach Bestellung versandbereit.

• Ebenfalls am Stand zu sehen: der wirtschaftliche Einstiegs-Etikettierer HERMA eco, das Print & Apply System HERMA PA4 sowie weitere Anwendungen.

Für Maschinen- und Anlagenbauer, aber auch für Endkunden gehört die Integration von Etikettierern oft zu den anspruchsvollsten Aufgaben in Verpackungs- und Produktionslinien: Unterschiedliche Einbausituationen, Geschwindigkeiten, Steuerungssysteme und Etikettenformate erfordern flexible Lösungen. Gleichzeitig sollen Integrationsaufwand, Lieferzeiten und Variantenvielfalt möglichst gering bleiben. HERMA zeigt auf der interpack 2026, wie sich praktisch alle Anforderungen mit einem einzigen Gerät erfüllen lassen – erstmals auf einem eigenen Messestand ausschließlich für Etikettierer (Halle 8B, Stand C27). „So können wir Maschinen- und Anlagenbauer, Linienintegratoren, Generalunternehmer sowie Anbieter von Automatisierungslösungen noch gezielter informieren“, sagt Philipp Ott, Leiter Vertrieb Deutschland und OEM bei HERMA Etikettiermaschinen. Herzstück des Auftritts ist deshalb der Etikettierer HERMA 500. Mit diesem Fokus unterstreicht HERMA seine Rolle als Technologiepartner für OEMs und präferierter Umsetzungspartner von Endkunden.

Unschlagbar schnelle Verfügbarkeit
Der HERMA 500 gilt als eine der modularsten Lösungen seiner Art. Über einen leistungsstarken Online-Konfigurator lassen sich Millionen Varianten individuell zusammenstellen – passend zu praktisch jeder Einbausituation, Geschwindigkeit oder Etikettenbreite. Dabei bleiben Grundeinheit und Benutzerführung stets identisch. Für Maschinenbauer und Integratoren bedeutet diese Standardisierung vor allem Planungssicherheit: Integrationsprozesse bleiben konstant, Ersatzteilhaltung und Schulungsaufwand sinken. Gleichzeitig profitieren Anwender von hoher Zuverlässigkeit und kurzen Lieferzeiten. Dank standardisierter Baugruppen und bevorrateter Komponenten sind kundenspezifische Ausführungen in der Regel innerhalb von rund zehn Tagen verfügbar. „Das ist praktisch unschlagbar“, betont Ott. Ein weiterer Vorteil für OEM-Projekte ist die einfache Integration in übergeordnete Steuerungen. Der HERMA 500 unterstützt Industrial-Ethernet-Standards wie Profinet und Ethernet/IP und lässt sich damit direkt in weit verbreitete SPS-Systeme integrieren. Verdrahtungsaufwand und Integrationskosten können so deutlich reduziert werden.

Parameter lassen sich online individuell definieren
Ein wesentliches Werkzeug für Maschinenbauer ist der HERMA Online-Konfigurator. Er ermöglicht es, den HERMA 500 – inklusive Stativ und einbaufertiger Ausführung – exakt an die Anforderungen eines Projekts anzupassen. Parameter wie Baubreite, Laufrichtung, Ablösesysteme oder Geschwindigkeitsbereiche lassen sich individuell definieren. Die entsprechenden CAD-Daten stehen anschließend sofort in verschiedenen Formaten zum Download bereit und können direkt in die Konstruktion einer Maschine oder Linie übernommen werden. Auch 3D-Zeichnungen zur Visualisierung oder Einbindung in die Gesamtanlage lassen sich automatisch erzeugen.

Wirtschaftliche Lösung, hochwertige Konstruktion
Neben dem HERMA 500 zeigt HERMA weitere Etikettierer für unterschiedliche Einsatzbereiche. Dazu gehört der kostengünstige Einstiegs-Etikettierer HERMA eco für vielfältige Standardanwendungen. Er kombiniert eine besonders wirtschaftliche Lösung mit hochwertiger Konstruktion und lässt sich ebenfalls über den HERMA Online-Konfigurator an spezifische Anforderungen anpassen. Für logistische Kennzeichnungsaufgaben präsentiert HERMA außerdem das Print-&-Apply-System HERMA PA4. Seine modular aufgebauten Komponenten – darunter Druckmodul, Applikationseinheit und Winder – lassen sich flexibel in bestehende Produktionslinien integrieren. Ein halbautomatischer Rundumetikettierer HERMA 211, ausgestattet mit einem Drucksystem von Elried, demonstriert darüber hinaus Lösungen für kleinere Produktionsumgebungen oder flexible Anwendungen. Darüber hinaus zeigt HERMA eine Anwendung zur Etikettierung von Schlauchbeuteln auf Basis des HERMA 500 VFFS. Sie veranschaulicht exemplarisch, wie sich der modulare Etikettierer in vertikale oder horizontale Schlauchbeutelmaschinen integrieren lässt. Mit diesem auf Etikettierer fokussierten Messeauftritt zeigt HERMA, wie sich standardisierte, modulare Etikettiertechnologie flexibel in unterschiedlichste Maschinen- und Anlagenkonzepte einbinden lässt. Für Maschinenbauer bedeutet das vor allem eines: maximale Konstruktionsfreiheit bei gleichzeitig hoher Standardisierung. Und Endkunden profitieren von schneller Verfügbarkeit trotz nahezu unbeschränkter Variantenvielfalt der Etikettierer.

Etikettiermaschine mit zwei Rollen, einer Steuereinheit und einem Display zur Anpassung der Einstellungen.

Ein Etikettierer, Millionen Varianten: Den HERMA 500 zeichnet eine branchenweit wohl einzigartige Modularität aus.

Zwei Männer schauen gemeinsam auf technische Zeichnungen, die auf einem Computerbildschirm in einem modernen Büro angezeigt werden.

Über einen leistungsstarken Online-Konfigurator lassen sich schnell und bequem alle Varianten des HERMA 500 individuell zusammenstellen – passend zu praktisch jeder Einbausituation und Anforderung. (Bildquelle: Gorodenkoff/shutterstock/HERMA; Abdruck frei in Verbindung mit dieser Pressemitteilung)

Ein Etikettiergerät mit einer großen Rolle, einem Abroller und einer Steuerungseinheit, das sich für verschiedene Etikettieranwendungen eignet.

Schnell, robust, zukunftssicher: Für vielfältige Standardanwendungen eröffnet der Etikettierer HERMA eco neue Möglichkeiten.